Impressionen aus Langenhagen

(c) RSB Hannover 2026: FST-Workshop Stretch & Relax

💛 356 Frauen. 20 Angebote. Ein Tag voller Bewegung. Der RSB-FrauenSportTag 2026 in Langenhagen verbindet Sport, Begegnung und neue Ideen – 97 Teilnehmerinnen waren zum ersten Mal dabei

Müde? Wahrscheinlich. Zufrieden? Ganz sicher. Beim diesjährigen RSB-FrauenSportTag in Langenhagen haben 356 Frauen gemeinsam ausprobiert, trainiert, gelacht, getanzt, gespielt und Neues entdeckt. 20 Sport- und Bewegungsangebote standen wiedermal zur Auswahl. Von Fitness und Tanz über Wasserangebote bis hin zu Beachhandball, Bogenschießen, Pickleball, Rope Skipping oder Selbstverteidigung war für ganz unterschiedliche Interessen etwas dabei.

Und genau das ist einer der Gründe, warum der FrauenSportTag seit Jahren so beliebt ist: Man darf einfach mal ausprobieren.

Eines der Angebot war Beachhandball – für viele sicher eine Sportart, bei der man nicht jeden Tag die Gelegenheit bekommt, einfach mal mitzumachen.

Für Feli Nordmeyer war es ebenfalls eine Premiere: Die Beachhandball-Dozentin war erstmals beim FrauenSportTag dabei. Besonders beeindruckt hat sie die Atmosphäre:

Es war einfach eine richtig positive, motivierte Atmosphäre – alle waren mit so viel Begeisterung dabei.

Und dann gab es diesen einen Moment, den sie als Sinnbild des Tages beschreibt: Während die Teilnehmerinnen ihr Aufwärmprogramm absolvierten, lag Fotograf Philipp für das perfekte Bild kurzerhand im Sand.

Für mich war das ein richtig schönes Sinnbild dafür, wie viel Engagement, Liebe und Motivation in diesem Tag steckt.

Ganz ohne Sand im Gesicht ging der Tag für die Beachhandballerinnen übrigens nicht vorbei. 😉


Nicht im Verein – aber immer wieder dabei

Eine besondere Perspektive bringt Vanessa aus Gießen mit. Die Sportbegeisterte nimmt bereits zum fünften Mal am FrauenSportTag teil und gehört zur Gruppe der (Noch-) Nicht-Mitgliedern aus insgesamt 155 Teilnehmerinnen. Für sie ist vor allem die Vielfalt entscheidend.

Für mich macht die Vielfalt den FrauenSportTag aus. Jedes Jahr gibt es neue Sportarten und Angebote, bei denen man sonst wahrscheinlich nie die Möglichkeit hätte, einfach mal reinzuschnuppern.

Und manche Inspiration nimmt man sogar mit nach Hause. Vanessa hat bereits Angebote vom FrauenSportTag aufgegriffen und ähnliche Kurse bei sich vor Ort ausprobiert.


21 Jahre FrauenSportTag – und immer noch Lust auf Neues

Gleichzeitig gibt es Teilnehmerinnen, für die der FrauenSportTag längst Tradition ist.

Monika Bielek, Marie-Luise Kolar und Dagmar von der Osten vom MTV Engelbostel-Schulenburg waren schon beim allerersten FrauenSportTag vor 21 Jahren dabei.

Seitdem sind wir immer wieder dabei, weil wir einfach gerne etwas Neues ausprobieren. Die Vielfalt, die tolle Organisation und die Atmosphäre machen den Tag für uns besonders. Ehrlich gesagt gab es auch mal eine Durststrecke, doch sieses Mal hat uns der FrauenSportTag wieder motiviert, weiterzumachen.

Vielleicht ist genau das eine der schönsten Rückmeldungen, die ein Sporttag bekommen kann.


Es war einfach eine richtig positive, motivierte Atmosphäre – alle waren mit so viel Begeisterung dabei. Es gab so einen Moment, wo meine Mädels ihr Aufwärmprogramm gemacht haben und sich Philipp (Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Anm. d. Red.) zum Fotografieren für das perfekte Bild kurzerhand in den Sand geschmissen hat. Das fand ich ein richtig cooles Sinnbild dafür, dass so viel Engagement und Liebe und Motivation in diesem Tag steckt. Das fand ich irgendwie richtig cool.

Feli Nordmeyer, Dozentin Beachhandball

Für mich macht die Vielfalt den FrauenSportTag aus. Jedes Jahr gibt es neue Sportarten und Angebote, bei denen man sonst wahrscheinlich nie die Möglichkeit hätte, einfach mal reinzuschnuppern. Tatsächlich hab ich auch das eine oder andere Sportangebot dann bei mir vor Ort gefunden und auch eine Weile weitergemacht.

Vanessa aus Gießen

Seit dem ersten FrauenSportTag vor 21 Jahren sind wir fast immer dabei gewesen, weil wir einfach gerne etwas Neues ausprobieren. Die Vielfalt, die tolle Organisation und die Atmosphäre machen den Tag für uns besonders. Ehrlich gesagt gab es auch mal eine kurze Durststrecken, aber dieses Mal hat uns der FrauenSportTag wieder motiviert, weiterzumachen.

Marie-Luise, Dagmar, Monika vom MTV Engelbostel-Schulenburg

Ein Tag für Vereine – und für alle, die Sport neu entdecken möchten

Mehr als 117 Vereine wurden von den Teilnehmerinnen genannt. Besonders viele Frauen kamen vom SC Langenhagen (17), vom SV Gehrden (8), vom MTV Engelbostel-Schulenburg (7) und vom TSV Krähenwinkel-Kaltenweide (6).

Viele nutzen den Tag, um neue Ideen für ihre Vereinsangebote zu sammeln. Andere kommen als Gruppe, Freundinnen oder Vorstand – und genießen einfach die gemeinsame Zeit.

Sigrund und Linda Woltmann vom VfV Concordia Alvesrode gehören seit vielen Jahren dazu:

Wir sind beide Übungsleiterinnen und schauen natürlich immer, ob wir neue Ideen für unsere Gruppen mitnehmen können. Aber ehrlich gesagt ist das gar nicht der einzige Grund, warum wir immer wiederkommen: Wir haben hier einfach einen tollen Tag.

Pamela Bender von der SG Wennigser Mark beschreibt den FrauenSportTag inzwischen sogar als festen „Vorstandsausflug“.


Von Halle zu Halle – und möglichst ohne Regen

Der FrauenSportTag verteilt sich auf mehrere Sportstätten in Langenhagen. Die Teilnehmerinnen wechseln zwischen den Angeboten, gehen zu Fuß oder fahren mit dem Fahrrad.

Dass dabei in diesem Jahr das Wetter mitspielte, war auch für das Organisationsteam ein Grund zur Freude.

Luise Zobel aus dem Orga-Team:

Was bei mir hängen bleibt? Dass wir weitermachen müssen. Die Frauen haben so viel Spaß an diesem Tag und können so viel ausprobieren.

Wir sind beide Übungsleiterinnen und schauen natürlich immer, ob wir neue Ideen für unsere Gruppen mitnehmen können. Aber ehrlich gesagt ist das gar nicht der einzige Grund, warum wir immer wiederkommen: Wir haben hier einfach einen tollen Tag.

Sigrun und Linda vom VfV Concordia Alvesrode

Wir kommen jetzt schon zum vierten Mal zum FrauenSportTag – inzwischen ist er für uns fast schon zu einem festen Vorstandsausflug geworden. Wir sind diesmal zu viert aus unserem Vorstand dabei. Natürlich schauen wir auch, welche Angebote es gibt und was wir vielleicht für unsere eigenen Gruppen mitnehmen können. Aber wir wollen den Tag auch einfach gemeinsam genießen, Neues ausprobieren und Spaß haben.

Pamela von der SG Wennigser Mark

Was bei mir hängen bleibt? Dass wir weitermachen müssen! Die Frauen haben so viel Spaß an diesem Tag und können so viel ausprobieren.

Luise Zobel, RSB-Geschäftsstellenmitarbeiterin (Sportentwicklung)

 

 

Und ihr Kollege Steffen Heber, Sportreferent (Sport- und Vereinsentwicklung) beobachtet seit Jahren, wie aus einzelnen Teilnehmerinnen eine Gemeinschaft wächst:

Was bei mir hängen bleibt, ist genau diese Mischung aus Sport, Begegnung und Gemeinschaft.


Sportzeit trotz Familienalltag

Damit auch Mütter mit kleineren Kindern teilnehmen konnten, wurde erneut eine Kinderbetreuung angeboten. Mehr als zehn Kinder wurden während des FrauenSportTags im Mehr-Generationen-Haus Langenhagen betreut.

Die Teilnehmerinnen selbst waren zwischen 16 und 80 Jahre alt. Das Durchschnittsalter lag bei 53,2 Jahren.


Zum Abschluss: Erste Hilfe

Nach einem langen Sporttag gab es zum Abschluss noch einen Impuls, der für alle Sporttreibenden wichtig sein kann: Erste Hilfe bei Sportverletzungen.

Mit PECH-Regel, stabiler Seitenlage und Druckverband wurden bekannte Inhalte aufgefrischt. Vor allem aber ging es darum, die Angst vor Erster Hilfe zu nehmen und Mut zu machen, im entscheidenden Moment einfach zu handeln.

Katharina Lika, RSB-Vorstand Sportentwicklung, bedankte sich anschließend bei allen Beteiligten und verwies außerdem auf das BKK24-Programm „Länger besser leben.“. Über eine Teilnahme am Programm und eine kurze Befragung können sich Teilnehmerinnen die Teilnahmegebühr von 15 € erstatten lassen.


Was bleibt?

Vielleicht neue Sportideen. Vielleicht ein neuer Lieblingskurs. Vielleicht ein paar neue Kontakte. Vielleicht Muskelkater.

Und hoffentlich vor allem: die Lust, weiterzumachen.


Zahlen & Fakten

  • Teilnehmerinnen: 356
  • Sport- und Bewegungsangebote: 20
  • Erstteilnehmerinnen: 97
  • Vereinsmitglieder: 201
  • Teilnehmerinnen ohne Vereinsmitgliedschaft: 155
  • Durchschnittsalter: 53,2 Jahre
  • jüngste Teilnehmerin: 16 Jahre
  • älteste Teilnehmerin: 80 Jahre
  • genannte Vereine: 117+
  • betreute Kinder: 10+
  • Geschichte des FrauenSportTags: 21 Jahre

Danke!

Danke an alle Teilnehmerinnen, Referent:innen und alle, die den Tag wieder zu einem grandiosen Event gemacht haben! Nicht zu vergessen unsere Partner wie dem Sportclub Langenhagen, dem Sportring Langenhagen und der Stadt Langenhagen, die uns seit Jahren für diese Großveranstaltung die nötigen Räume freundlicherweise zur Verfügung stellen sowie dem Team des Mehr-Generationen-Hauses Langenhagen, das uns die Möglichkeit bietet, eine Kinderbetreuung zu gewährleisten.

Ein besonderer Dank gilt unseren Förderern und langjährigen Sponsoren wie der Region Hannover und dem LandesSportBund Niedersachen sowie der BKK24, die uns sogar auch wieder vor Ort in der 4. Zeitschiene tatkräftig unterstützt hat zusammen und jeder Teilnehmerin bei Interesse über ihr Präventionsprogramm „Länger, besser, leben.“ die Teilnahmegebühr erstattet. ❤️ 


Wer bereits jetzt neugierig auf 2027 ist: die Anmeldung beginnt voraussichtlich wieder im Juni.

Bleibt sportlich & motiviert! Save the Date: 18.09.2027!

Förderer

Lokale Partner

Luise Zobel

Geschäftsstellenmitarbeiterin (Sportentwicklung)

zobel(at)rsbhannover.de

0511 800 79 78 – 71

Steffen Heber

Sportreferent Sport- und Vereinsentwicklung

heber(at)rsbhannover.de

0511 800 79 78 – 35