SportIntegrationsForum

Lehrte, 3.5.2016

SportIntegrationsForum

Dienstag, 3.5.2016

18:00 Uhr

Bürgerschützen-Gesellschaft Lehrte

Hohnhorstweg 8, 31275 Lehrte

Über 50 Teilnehmende aus Sportvereinen, Hifsorganisationen und Kommunen sind der Einladung des Regionssportbundes gefolgt und haben sich am 3.5. in in den Räumlichkeiten der Bürgerschützen-Gesellschaft Lehrte beim 1. SportIntegrationsForum in der Region Hannover über das Arbeiten mit und Integrieren von Geflüchteten in der Region Hannover im Sportverein informiert.

Vereine aus der Region Hannover stellten ihre bereits durch die RSB-Flüchtlingshilfe unterstützten Projekte durch Vorträge und gestaltetet Messewände vor und berichteten so in lockerer Atmosphäre über ihre Projekterfahrungen im Rahmen einer kleinen Messe. Außerdem stellten Experten engagierter Organisationen, Stiftungen und Versicherungsunternehmen sich und ihre Angebote vor und refererierten über aktuelles Recht, Versicherungsfragen und Förderungen.

Mit Rechtsanwalt Elmar Lumar hatten die Organisatoren den Rechtsexperten aus Nordrhein-Westfalen zu Gast gehabt, der für den LSB NRW bereits einen Katalog zu häufig gestellten Fragen (FAQs) zum Thema Sport und Geflüchtete erstellt hat. Nach seinem Referat  zum Thema stellte er sich anschließend gerne den Fragen der Teilnehmenden.

Über 50 Teilnehmende aus Sportvereinen, Hifsorganisationen und Kommunen haben teilgenommen und sich über das Arbeiten mit und Integrieren von Geflüchteten in der Region Hannover informiert.

Netzwerkerin Nadia Gimpel und Sportreferent Philipp Seidel vom Regionssportbund Hannover begrüßten die Gäste des 1.SportIntegrationsForums in den Räumlichkeiten der Bürgerschützen-Gesellschaft e.V. in Lehrte.

Waren ebenfalls unter den Zuhörern und unterstützten die Veranstaltung vor Ort: Die RSB-Geschäftsführerin Anna-Janina Niebuhr und der 1. stellvertretende RSB-Vorsitzende Ulf Meldau.

Geladen waren noch weitere Referenten und Experten, die über Fördermöglichkeiten und Praxisbeispiele berichteten.

Elmar Lumer referierte als Rechtexperte im Vereinsrecht über die rechtlichen Hürden und Hintergründe, wenn Sportvereine Asylsuchende in ihren Verein aufnehmen wollen.

Für und mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen hat Herr Lumer bereits einen Fragenkatalog erstellt, in dem häufig gestellte Fragen (FAQs) in Bezug auf das Thema Sport und Geflüchtete beantwortet werden. 

LandesSportBund Niedersachsen

Das Projekt InterAktionSport unterstützt die im LSB eingetragenen Vereine finanziell bei ihrem Engagement in der Flüchtlingsarbeit. Transportkosten, Sportbekleidung, Sportgeräte, Sportveranstaltungen und vieles mehr kann finanziell unterstützt werden.

Ein weiteres neues Programm ist der BFD Welcome. Hierbei kann ein/e Bundesfreiwilligendienstler/in (BFDler/in) im Bereich der Flüchtlingsarbeit angestellt werden oder ein/e bestehende/r BFDler/in „umgewandelt“ werden oder auch ein/e Geflüchtete/r selbst kann in diesem Bereich eingesetzt werden.

Flyer InterAktionSport

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Flyer BFD Welcome

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ARAG

Frau Annegret Buchholz von der ARAG-Sportversicherung hat in Kooperation mit dem LAS eine bis Ende 2016 geltende Sportversicherung für Geflüchtete abgeschlossen.

Hierbei ist die Neuerung eingetreten, dass auch der Hinweg zum Sportangebot / zur Sportveranstaltung abgesichert wird, sobald der Flüchtling in dem Verein bekannt, namentlich erfasst oder schon mehr als einmal dort gewesen ist.

Nichtmitgliederversicherung für Flüchtlinge und Asylbewerber

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Sparkassen-Sportfonds

Flyer Sparkassen-Sportfonds

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Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung

Auch die Lotto-Sport-Stiftung war mit Herrn Clemens Kurek vertreten. Diese unterstützt ebenfalls Projekte im Bereich der Flüchtlingsarbeit und sozialem Engagement.

Zusammen mit anderen Stifungen aus Niedersachsen hat die Lotto-Sport-Stiftung die Initiative "Stiftungen helfen!" ins Leben gerufen.

Durch den Fonds der Initiative können kleinere ehrenamtliche Initiativen und Projekte in Niedersachsen auf einfachem Weg mit bis zu 500,- € unterstützt werden.

Flyer Sport vor Ort

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Flyer Stiftungen helfen!

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Mit tollem Engagement und Ideenreichtum hat auch der Kampfsportverein Mu-Do-Kwan Lehrte e.V. seine Tür für Geflüchtete geöffnet.

Projektleiter Simon Hobbiesiefken und Lea Vergin vom Kampfsportverein Mu-Do-Kwan Lehrte e.V.

Mu-Do-Kwan Lehrte e.V.

Die vereinsangehörigen Referenten Lea Vergin (hier rechts im Bild) und Jan Hinzmann (Bild unten) haben sehr lebhaft und anschaulich die Arbeit vorgestellt und ihr Konzept erklärt.

Präsentation der Mu-Do-Kwan-Maßnahme mit Geflüchteten

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Das geschlechtergemischte und altersübergreifende Training im Taekwondo jeden Freitag ist offen für die Geflüchteten und wird sehr gut angenommen.

SV Yurdumspor Lehrte e.V.

Dirk Ewert (links im Bild) vom SV Yurdumspor Lehrte e.V. im Gespräch mit und Jan Hinzmann und Ursula Wieker aus dem Mehrgenerationenhaus Burgdorf.

Dirk Ewert (links im Bild) ist Integrationsbeauftragter des Vereins und stellte seine Arbeit mit den Geflüchteten vor.

Das Fußball Mandelateam wurde erweitert um eine Trommelgruppe, Fahrradwerkstatt, Schwimmangebote und eine Jugendmannschaft aus unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.

Außerdem bietet der Verein mit seinen Ehrenamtlichen Hilfe in der Jobsuche und beim Deutschlernen. Dieses weit über den „normal strukturierten“ Verein hinausreichende Engagement beeindruckte und Dirk Ewert animierte die beisitzenden Vereinsvertreter mit den Worten:

„Einfach mal machen.“

Dirk Ewert
Integrationsbeauftragter des SV Yurdumspor '88 Lehrte e.V.

Desweiteren konnten Vereine, die schon ein Projekt zusammen oder für die Geflüchteten gestartet hatten, eine Wand mit Bildern, Texten oder Zeitungsartikeln gestalten, um die Idee zu kommunizieren und anschaulich zu machen.

Somit konnten sich die eingeladenen Vertreter aus Sport, Kommune und Hilfsorganisationen Inspiration holen und Ideen sammeln.

Vorgestellt mit Plakatwand haben sich der Yurdumspor Lehrte e.V., TSG Ahlten e.V., Mu-Do-Kwan Lehrte e.V. und Rukeli Trollmann e.V. aus Isernhagen.

Trainer Bekir Özer von der TSG Ahlten e.V. zeigte den Teilnehmern, wie sein Angebot für Flüchtlinge aussieht.

Der Verein Rukeli Trollmann e.V. engagiert sich in der Integration von Flüchtlingen.

In der Imbisspause und im Anschluss an die Referate der Veranstaltung konnten sich die eingeladenen Gäste mit den Referenten und Experten über das Gehörte austauschen, aufkommende Fragen direkt klären sowie sich Tipps zu bestimmten Sachverhalten und Bezuschussungsvorgängen einholen und beraten lassen. Ein anschließender Rundgang an den Plakatwänden hielt zudem die günstige Möglichkeit vor Ideen und Anregungen zu sammeln und sich direkt mit den Verantwortlichen über Best-Practice-Methoden zu informieren und von den gesammelten Erfahrungen der Initiatoren zu profitieren.

Dieser informelle Teil wurde sehr gut angenommen und die Kommunikation und mögliche Vernetzung wurde rege vorangetrieben.

Danke!

Die Verantwortlichen bedanken sich sehr herzlich für die tolle Teilnahme und den gelungenen Abend, der dank Ihres Engagements in dem Bereich der Flüchtlingshilfe im Kontext des 1. SportIntegrationsForums stattfinden konnte.

Wir hoffen, dass Sie für Ihren Verein, Ihre Kommune oder Organisation Anregungen, Tipps und mehr mitnehmen konnten und freuen uns über weitere Angegungen oder offen gebliebene Fragen.

Ziel

Die beworbene Veranstaltung sollte Aufschluss geben sowohl über die aktuell vorhandenen Rahmenbedingungen, als auch über Unterstützungen informieren und Projekterfahrungen zusammentragen. Wir möchten mit den SportIntegrationsForen, den Handelnden aus Vereinen, Kommunen und anderen Hilfsorganisationen eine Plattform bieten, Erfahrungen auszutauschen, Informationen zu sammeln oder weiterzugeben und dadurch Ideen (weiter) zu entwickeln.

Sie haben Fragen zum Thema Sportverein und Geflüchtete?

Dann nutzen Sie das folgende Formular und schicken uns eine E-Mail.

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Kontakt

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

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 info@rsbhannover.de

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