Die Begeisterung reist nicht ab!

Interview mit der RSB-Geschäftsführerin

Im Gespräch:

Drei Fragen an Anna-Janina Niebuhr

Langenhagen (eb). Seit 2006 veranstaltet der Regionssportbund (RSB) Hannover seinen Frauensporttag (FST). Wurden bereits im ersten Jahr mit fast 300 Teilnehmerinnen die Erwartungen weit übertroffen, so gilt für die vergangenen sechs Jahre: Ausgebucht!

„Schnell anmelden“ heißt es für interessierte Mädchen und Frauen. Alljährlich ist die Kapazität mit über 500 Teilnehmerinnen zügig erreicht. Nachrücken ist da eher Glücksache. Wir sprachen mit der RSB-Geschäftsführerin Anna-Janina Niebuhr beim FST 2014.

Frage: Frau Niebuhr, der Frauensporttag ist quasi ein Dauerbrenner des Regionssportbundes, noch dazu ein überaus beliebter. Haben Sie eine Erklärung dafür?

Niebuhr: Es ist ein nahezu perfektes und höchst vielfältiges Angebot, das sich insbesondere durch Mundpropaganda weiterträgt. Der Bekanntheitsgrad ist nach wie vor steigend. Waren es zunächst eher Vereinsgemeinschaften von interessierten Frauen, so können wir heute beispielsweise Mütter mit Töchtern und vor allem immer wieder Neulinge begrüßen. Diesmal waren es fast 200, darunter auch jede Menge Teilnehmerinnen ohne Vereinszugehörigkeit.

Frage: 500 Menschen zu bewegen – das kostet jede Menge Geld. Wie schafft das eine gemeinnützige Vereinigung wie der Regionssportbund?

Niebuhr: Insgesamt ergeben sich für den Frauensporttag rund 14.000 Euro an Kosten. Mit der Gebühr der Teilnehmerinnen verzeichnen wir etwa 7.500 Euro an Einnahmen. Die Region Hannover beteiligt sich ebenso wie der Landessportbund mit Zuschüssen. Bemerkenswert ist das Sponsoring der Sparkasse Hannover mit 2.500 Euro. Für den Regionssportbund bleibt schlussendlich eine tragbare Summe von etwa 1.000 Euro an Kosten übrig – und natürlich unser Input an Arbeit.

Frage: Womit wir bei dem Aufwand an Personal wären...

Niebuhr: Unser Input bezieht sich einerseits auf die Arbeit in der Geschäftsstelle, die im Vorfeld des Frauensporttages eben zum Job dazu gehört. Am Veranstaltungstag selbst, das heißt von früh morgens um 8 Uhr bis etwa abends 18 Uhr, sind wir als hauptamtliche Kräfte natürlich auf die Unterstützung aus dem Ehrenamt angewiesen. Insgesamt sind circa 30 Helfer und Helferinnen im Einsatz. Unterstützung finden wir ferner beim SC Langenhagen und auch bei der Stadt Langenhagen mit der Bereitstellung von Hallenkapazitäten und dem Outdoorgelände. So können wir den Teilnehmerinnen in fünf Sportstätten mit insgesamt 13 Hallen unterschiedlicher Größe ein abwechslungsreiches Programm bieten.