Foto: Region Hannover / Terzka

Region Hannover ehrt Menschen für ihr Engagement

Ehrenamt im Fokus: Dank für freiwilligen Einsatz für die Gesellschaft

Sie reparieren zusammen mit Geflüchteten Fahrräder, organisieren Seniorennachmittage oder geben Essen für Bedürftige aus – Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sind in jeder Stadt oder Gemeinde zu finden. In der Veranstaltung „Ehrenamt - Engagement im Fokus!“ würdigte  die stellvertretende Regionspräsidentin Michaela Michalowitz diesen Einsatz am Freitag, 18. Januar 2019 im Haus der Region.

Regionspräsident Hauke Jagau zeigte sich von der Vielfalt des Engagements beeindruckt:

„Diese Veranstaltung zeigt, wie groß die Bandbreite ehrenamtlicher Arbeit ist. Ohne dieses Engagement wäre unsere Gesellschaft erheblich ärmer. Allen, die in ihrer Freizeit für andere da sind, gebührt unsere Anerkennung und unser Dank. Sie sind eine wichtige Stütze für unser Zusammenleben.“

Die Geehrten aus dem Sportbereich sind in diesem Jahr:

  1. M. Sturm, Burgdorf
  2. Bisgwa, Isernhagen
  3. F. Fuhrberg & Belgacem (Ben) Dakhlaoui, Laatzen
  4. K.-P. Falk, Lehrte
  5. J. Schenkemeyer, Sehnde
  6. J. Lauenroth, Springe
  7. H. Wellmann, Wunstorf

Stadt Burgdorf

Manfred Sturm ist aus der 1.000 Mitglieder starken Fußball-Sparte im Heeßeler Sportverein nicht wegzudenken. Dort hat er im Lauf der Zeit verschiedene leitende Funktionen übernommen, besonders am Herzen liegt ihm jedoch der Jugendbereich – der wichtigste und größte Bereich der Fußballsparte. Seit 1983 trainiert Manfred Sturm in jeder Saison bis zu fünf Fußballmannschaften im Juniorenbereich – ohne Ausnahme. Durch sein Wirken wurde der Verein sowohl im Breiten- wie auch im Spitzensport außerordentlich erfolgreich und überregional bekannt. Darüber hinaus ist Manfred Sturm seit 1976 in der Ortsfeuerwehr Heeßel aktiv.

Gemeinde Isernhagen

Anselm Bisgwa ist seit 2004 Vorsitzender des FC Neuwarmbüchen (FCN). Er hat mit seinem Engagement maßgeblich dazu beigetragen, den Verein zu einer kulturellen Bereicherung der Dorfgemeinschaft zu entwickeln. Durch die Ideen zur Erweiterung des sportlichen Angebotes konnte der FCN einen bemerkenswerten Anreiz für Gemeinsamkeiten über das Sportliche hinaus ermöglichen. Weiterhin hat Herr Bisgwa ermöglicht, dass im Vereinsheim nicht nur der Schützenverein seinen Betrieb weiterführen kann, sondern hat durch zahlreiche öffentliche Veranstaltungen die gesellschaftliche Begegnung in Neuwarmbüchen nachhaltig gefördert.

Stadt Laatzen

Friedrich Fuhrberg ist zusammen mit Belgacem (Ben) Dakhlaoui seit vielen Jahren Platzwart beim SV Germania Grasdorf. Ihre vielfältigen, teilweise mit sehr hohem Stundenaufwand verbundenen Aufgaben erfüllen beide mit großer Sorgfalt und Leidenschaft. Verschiedene Hausmeistertätigkeiten, die Bewirtschaftung der Sportplätze und Nebenflächen, die Vorbereitungen für den normalen Spielbetreib oder für Veranstaltungen gehören zu ihrem tagtäglichen Geschäft. Der Zustand der Sportanlage wird dank des Einsatzes der beiden Männer von fachkundigem Personal der Stadt Laatzen immer wieder als vorbildlich bezeichnet.

Stadt Lehrte

Klaus-Peter Falk ist seit 1962 im MTV Immensen aktiv und seit 1981 ehrenamtlich dort tätig. Seit 1998 nimmt er das Amt des ersten Vorsitzenden wahr. Ganz besonders hat er sich für den Bau des Minispielfeldes und für den Migrationsstützpunkt Immensen des Nds. Fußballverbandes eingesetzt. Unter seiner Federführung konnten nötige Fördergelder eingeworben werden. Ab 2016 konnten so für den Verein wegweisende Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen erreicht werden, wie die Umsetzung des Sportgeländes oder Anbau und Sanierung des Sportheims.

Stadt Sehnde

Jana Schenkemeyer ist im Alter von vier Jahren bereits dem MTV Ilten 1896 beigetreten und ist seitdem aktiv für den Verein. Neben ihrem eigenen Training brachte sie sich intensiv in das Vereinsleben ein und unterstützte bereits früh bei der Nachwuchsarbeit. Seit 2015 betreut sie die Akrobatinnen und Akrobaten als Trainerin. Auch durch verschiedene Lehrgänge – unter anderem beim Bundestrainer der Sportakrobaten – bildete sie sich fort um ihre Sportlerinnen und Sportler bestmöglich auf die Wettkämpfe vorzubereiten. Bereits nach kürzester Zeit als Trainerin übernahm sie die sportliche Leitung der Sportakrobatik des MTV Ilten 1896 e.V. Unter der Leitung von Frau Schenkemeyer erzielten die Sportakrobaten in den unterschiedlichen Leistungsklassen bereits zahlreiche nationale und internationale Erfolge. Des Weiteren gründete sie, gemeinsam mit anderen Sportlerinnen, 2007 die Showgruppe „Acrophobia“, die durch hervorragende Auftritte überregional bekannt und geschätzt ist.

Stadt Springe

Jutta Lauenroth ist seit Gründung der Sportgemeinschaft Lüdersen e.V. im Jahr dort als Übungsleiterin tätig. Die Angebote wandelten sich in den vielen Jahren von Kinderturnen und Gymnastik bis hin zu präventiven und rehabilitierenden Gesundheitssportangeboten für ältere Teilnehmer. Bei den meisten Aktivitäten und Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft hat sich Frau Lauenroth eingebracht und mitgewirkt. Ihre Absicht war es eigentlich, zum Ende des Jahres 2018 aufzuhören. Allerdings will sie Ihr Wissen aus einer Fortbildung des Landessportbundes unbedingt in einem neuen Kursangebot anwenden.

Stadt Wunstorf

Heinz Wellmann hat 1999 die Sparte Triathlon des TSV Bokeloh mit gegründet und ist seitdem nicht nur Abteilungsleiter der Sparte, sondern auch Cheforganisator des Triathlons. Bei diesem Triathlon handelt es sich um eine jährliche Großveranstaltung, an der bis zu 800 Athletinnen und Athleten aus ganz Niedersachsen teilnehmen. Herr Wellmann bereitet die Veranstaltung mit seinem Team monatelang vor und moderiert sie am Veranstaltungstag. Dabei führt er Wettkampfbesprechungen durch, begrüßt die Athleten im Ziel und ist Verantwortlicher bei der Siegerehrung. Darüber hinaus legt Herr Wellmann großen Wert auf die Förderung von Jugendarbeit. Auf Grund seiner Initiative wurden über Jahre die Nds. Meisterschaften der Jugend und Junioren in Bokeloh ausgetragen. Weiterhin erteilt er im Zuge einer Kooperation mit der Grundschule Bokeloh und dem Kali Werk Sigmundshall sowohl den Grundschülern als auch den Werksangehörigen Schwimmtraining und bereitet sie auf einen Schnuppertriathlon vor.

Region Hannover ehrt Menschen für ihr Engagement

Ehrenamt im Fokus: Dank für freiwilligen Einsatz für die Gesellschaft

Sie trainieren Sportgruppen, engagieren sich für ihren Ort, kümmern sich um Seniorinnen und Senioren oder durchforsten die Vergangenheit: In jeder Gemeinde und Stadt tragen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, zu einer vielfältigen und lebenswerten Gesellschaft bei. Die Region Hannover hat diesen Einsatz mit der Veranstaltung „Ehrenamt - Engagement im Fokus!“ am Freitag, 17. Januar 2020, 17 Uhr, gewürdigt.

Die stellvertretende Regionspräsidentin Petra Rudszuck hat 30 Menschen bzw. Organisationen, die sich in ihrer Freizeit in Vereinen oder auch privat für andere einbringen, ihren Dank aus. Auch Regionspräsident Hauke Jagau betonte die Bedeutung des Ehrenamts: „Aus eigener Beobachtung kann ich sagen: Ich freue mich, wie viele Menschen bereit sind, sich neben ihrer Erwerbsarbeit gesellschaftlich zu engagieren. Nur mit diesem Einsatz sichern wir gemeinsam ein Stück Lebensqualität in der Region Hannover- sei es im Sport, im Kulturbereich oder bei der Unterstützung von Menschen, die schlicht Hilfe brauchen. Wer sind für andere einsetzt, sollte uns Vorbild sein.“

Geehrt wurden folgende Personen: Stadt Barsinghausen

Rainer Krabbe ist seit 2011 Vorsitzender des „Tourismusvereins Barsinghausen e.V.“. Sein Anliegen ist, für die Stadt am Deister zu werben und den Tourismus zu fördern – zum Beispiel auf entsprechenden Messen. Das erste Rock- und Blues-Open-Air-Festival am Naturfreundehaus Barsinghausen ist mit auf seine Initiative entstanden. Außerdem engagiert sich Rainer Krabbe als Abteilungsleiter der Tischtennissparte beim TSV Egestorf.

Marc Wilke ist Initiator und Organisator der Laufserie „Barsinghausen läuft“ - eines Charity- Laufs, der 2019 zum 11. Mal stattfand. Fünf verschiedene Laufstrecken und ein Kinderlauf stehen zur Auswahl. Im vergangenen Jahr setzte Wilke mit „Barsinghausen läuft“ ganz auf Nachhaltigkeit, nutzte dank optimierter Streckenführung weniger Absperrband, gab Getränken in Mehrwegflaschen aus, stellte das Catering auf Bio-Lebensmittel um und sparte Startnummern und Strom, indem einige Läufe ohne Ergebnislisten stattfanden. Alle Einnahmen aus den Startgeldern gehen an zwei gemeinnützige Vereine.

Stadt Burgdorf

Ohne Diana Heuer käme der Spielmannszug der Burgdorfer Schützengesellschaft schnell aus dem Takt: Seit 1974 Mitglied, ist Diana Heuer nicht nur seit mehr als 31 Jahren erste Vorsitzende des Spielmannszuges, sondern auch Stabführerin und damit musikalische Leiterin. Außerdem engagiert sie sich in der Burgdorfer Schützengesellschaft von 1593 e.V. im Festvorstand und ist als stellvertretende Kreismusikleiterin im Kreisschützenverband Burgdorf aktiv.

Stadt Burgwedel

Wenn es um den Jugendbereich des Schützenvereins „Gut Ziel“ Wettmar geht, ist Silke Bäßmann zur Stelle. Seit 2005 ist sie erste Jugendleiterin des Vereins, zuvor hatte sie zwölf Jahre lang die stellvertretende Leitung inne. Das Landesjugendzeltlager des Niedersächsischen Sportschützenverbands (NSSV) in Bad Fallingbostel ist ohne Silke Bäßmann kaum denkbar: Seit 1986 betreut und versorgt sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zeltlagers. Im Schützenverein ist sie seit ihrem achten Lebensjahr.

Stadt Garbsen

Gudrun Rößler ist seit mehr als 10 Jahren eine wichtige Stütze der FreiwilligenAgentur der Stadt Garbsen. Ob Unterstützung für Projekte des FreiwilligenCafés gebraucht oder alleinstehende Seniorinnen und Senioren mit einem Blumengruß überrascht werden – Gudrun Rößler ist zur Stelle. 2011 rief sie das „Frauenkino“ ins Leben, seit 2016 koordiniert sie das Angebot „Maschenzauber“, seit 2017 leitet sie das Projekt „Kleine Alltagshilfen – ein Service für Menschen in Garbsen“. Zusammen mit anderen koordiniert sie in diesem Projekt ein Team von 20 Ehrenamtlichen, die für Hilfsleistungen - ähnlich einer Nachbarschaftshilfe - zur Verfügung stehen.

Stadt Laatzen

+++Seit 50 Jahren ist Klaus-Dieter Kurtz im Fischerei- und Freizeitverein Laatzen, seit 44 Jahren als erster Vorsitzender. In diesen Jahrzehnten hat Klaus-Dieter Kurtz viel bewegt: Er gründete die Laatzener Angeljugend, erweiterte die Pachtgewässerflächen und strukturierte die Gewässerbewirtschaftung neu. Der Fischerei- und Freizeitverein stellt Veranstaltungen wie das Osterfeuer und den Tanz in den Mai auf die Beine. Das einstige Luftbad Laatzen, heute mit dem Wiesendachhaus ein Freizeitort für alle Generationen, ist dank dieses Engagements ein über die Stadtgrenzen hinaus beliebtes Ausflugsziel.+++

Deutschlandweit hat sich Sabine Wiese um den Trampolinsport verdient gemacht. Seit 1974 Mitglied im VfL Grasdorf, übernahm sie 1996 die Leitung der Trampolin-Abteilung und hat seitdem das Angebot an Übungsstunden und Lehrgängen für alle Altersklassen stetig ausgebaut. Aktuell hat die Trampolinsparte mehr als 150 Mitglieder. Seit vielen Jahren bildet Sabine Wiese Trainerinnen und Trainer aus, entwickelt den Sport als Kreisfachwartin weiter und führt Bezirkskaderlehrgänge durch. Als Trainerin mit C-Lizenz kann sie selbst den Besten noch Haltung beibringen. Neben der Vereinsarbeit bietet Sabine Wiese Trampolin- AGs in Laatzener Schulen und Ferientrainingslager an. Ihre aktiven Springerinnen und Springer begleitet sie an rund 40 Wochenenden im Jahr zu nationalen und internationalen Meisterschaften und Turnieren. Ein fester Bestandteil des deutschen Wettkampfjahres ist mittlerweile der Leine-Pokal für die Trampolinjugend.

 

Stadt Pattensen

Für alleinstehende Seniorinnen und Senioren ist es mit zunehmendem Alter oft schwierig, aus dem  Haus zu kommen und etwas zu unternehmen, erst recht, wenn die ersten Mobilitätseinschränkungen da sind. Mittlerweile neun Seniorenbegleiterinnen und -begleiter haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich um diese Menschen zu kümmern, mit ihnen spazieren zu gehen und sie bei Unternehmungen zu begleiten. „DUO“ nennt sich dieses Projekt, hervorgegangen aus dem Modellprojekt „Miteinander in Pattensen, Wege finden - aktiv mit Senioren“. Frank Förster, Heidi Friedrichs und Martina Krause kümmern sich jeweils ein bis zweimal in der Woche um ein bis drei Seniorinnen und Senioren und sorgen so dafür, dass die alten Menschen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

 

Stadt Springe

So weit gefächert wie ihre Interessen, so breit aufgestellt ist auch das Engagement von Walburga Schwabe. Bereits in ihrer Jugend 1948 leitete sie in Magdeburg eine kirchliche Kindergruppe. Mehr als 15 Jahre lang übernahm sie das Amt der dritten Vorsitzenden des Sportvereins Völksen und brachte in der Zeit maßgeblich den Bau einer neuen Sporthalle voran. Sie sorgte 1977 für die Gründung des FDP-Ortsverbands Völksen, arbeitete im Ortsrat mit und war stellvertretende Ortsbürgermeisterin. Zehn Jahre lang leitete sie zudem in den Diakonischen Werken eine Theatergruppe mit Menschen mit Behinderungen und kümmerte sich um die öffentlichen Auftritte der Gruppe. Die Wiederherstellung und Reaktivierung des alten Dorfbrunnens an der Schöpfstelle „Heiligen Brunnen“ in Völksen – gefördert von der Gartenregion Hannover – ist ebenfalls Walburga Schwabe zu verdanken. Seit 2017 engagiert sie sich wieder aktiv in der Evangelischen Kirchengemeinde Völksen, wo sie einen monatlichen Singkreis anleitet.

Gemeinde Uetze

Zuerst ging es 2015 nur um die Reparatur von gespendeten Fahrrädern, die an Geflüchtete abgegeben wurden, inzwischen ist daraus in Hänigsen eine Generationswerkstatt geworden: Manfred Scheller werkelt seit drei Jahren zusammen mit fünf weiteren Ehrenamtlichen dienstags im Keller und in den Räumen der Hänigser Kunstspirale. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Reparatur von Fahrrädern. Die Generationswerkstatt ist zum Treffpunkt für viele Menschen geworden. Manfred Scheller hat sich außerdem dafür eingesetzt, dass den Hänigserinnen und Hänigsern nun auch ein Lastenrad mit Elektromotor zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung steht – dank der Zusammenarbeit mit dem ADFC Burgdorf.

Was für andere ein Vollzeit-Job wäre, macht Integrationslotsin Brunhilde Tannenberg ehrenamtlich: Im Dorftreff Hänigsen gibt sie jede Woche rund zwölf Stunden lang Deutschunterricht. Zusätzlich ist sie dort mittwochs im Café Grenzenlos im Einsatz. Auch in der Schule ist sie regelmäßig zu Gast - als Lese-Oma für die Kleinsten einmal in der Woche und sechs Stunden pro Woche, um Kindern zu helfen, die Unterstützung beim Lernen brauchen. Als Integrationslotsin begleitet sie darüber hinaus drei Stunden je Woche Geflüchtete zu Rechtsanwälten und bei Behördengängen.

Stadt Wunstorf

Dank Susanne Jahn, seit 1999 lizenzierte Übungsleiterin im TuS Wunstorf für Kinder und Jugendliche, kann der TuS Wunstorf ein umfangreiches Angebot von Kursen für die jüngeren Altersgruppen vorweisen - vom Baby-Kurs bis zu Angeboten für Jugendliche. Susanne Jahn ist Beauftragte für Prävention und Abteilungsleiterin für das Eltern- /Kind- Turnen sowie das Kinder- und Jugendturnen. Seit einigen Jahren kooperiert sie mit den örtlichen Kindertagesstätten und nimmt mit den Kindern am Bewegungspass und am Kindersportabzeichen der Region Hannover teil.

Die DLRG in Wunstorf ist ohne Reinhard Selzer praktisch nicht vorstellbar: Seit 1977 Mitglied, übernahm er bald das Amt des Schatzmeisters, ehe er 1998 erster Vorsitzender wurde. Die Jugendarbeit ist ihm ein besonderes Anliegen: Reinhard Selzer ist für die Nichtschwimmer-, Schwimmer- und Rettungsschwimmerausbildung zuständig, koordiniert Erste-Hilfe-Kurse und Lehrer- und Sanitätsfortbildungen und steht beim wöchentlichen Training als Ansprechpartner für Eltern, Schwimmkinder, Kursteilnehmer sowie Trainerinnen und Trainer zur Verfügung – bevor er anschließend die Erwachsenengruppe trainiert. Herr Selzer ist Bindeglied zu den Bäderbetrieben und beteiligt sich an der Organisation von Veranstaltungen wie dem Wunstorfer Wirtschaftswochenende und dem Tag der Parke. Aktuell treibt er den geplanten Neubau eines DLRG-Ausbildungszentrums voran.

Seit seinem Eintritt ins Technische Hilfswerk (THW) im Jahr 1974 hat Wolfgang Wehrhahn an vielen Orten mit zugepackt, wo Not am Mann war: Beim Zugunglück in Eschede 1998 war er ebenso im Einsatz wie bei den Hochwassern an der Elbe 2002 und 2013, um nur einige wenige zu nennen. Bis 2003 bekleidete er verschiedene Führungsfunktionen im Technischen Zug des Ortsverbands Hannover, war für die Ausbildung zuständig und wechselte schließlich 2005 als Ortsbeauftragter in den Ortsverband Wunstorf. Wolfgang Wehrhahn verdankt der Ortsverband seinen Ruf als einsatzstarke Einheit. 2019 gab er den Staffelstab als Ortsbeauftragter weiter, ist aber weiterhin aktiv als Fachberater für Behörden und Kommunen.