Am 16.6.2018 fand der 23. ordentliche Sporttag des Regionssportbundes Hannover e.V. im Haus der Region statt.

Die Delegiertenversammlung ist das oberste Organ des Regionssportbundes. Er setzt sich zusammen aus Vertretern der Vereine, der Fachverbände und der Sportringe, Mitgliedern des Gesamtvorstandes sowie den Kassenprüfern und findet immer in den geraden Kalenderjahren statt.

Auf der diesjährigen Tagesordnung standen neben Ehrungen von Mitgliedern, die sich um den Vereinssport in der Region verdient gemacht haben, Satzungsänderungen und Neuwahlen auf der Tagesordnung, vor allem aber stand die Abstimmung über die Neustrukturierung des Regionssportbundes im Mittelpunkt, die zusammen mit den Vereinen innerhalb der letzten beiden Jahre erarbeitet wurde.

Um kurz nach 10 Uhr begrüßte der Vorsitzende des Regionssportbundes, Joachim Brandt, die Delegierten und eröffnete die Versammlung.

Joachim Brandt, Vorsitzender des Regionssportbundes Hannover

"Verehrte Gäste, sehr geehrte Damen und Herren, ich eröffne hiermit den 23. Sporttag des Regionssportbundes Hannover e.V.

Eine Brandt-Rede zu Beginn:

Von leeren Worten und Lippenbekenntissen vieler Politiker

Joachim Brandt zog gleich zu Beginn der Versammlung ein persönliches Fazit aus 34 Jahren Vorstandsarbeit in Bezug auf die Glaubwürdigkeit von politischen Reden und Wahlversprechen.

Vereine und Verbände stünden hoch im Kurs und seien äußerst wichtig. Worten folgten leider nicht allzuoft auch Taten. Lobende Worte zum organisierten Sport seien nicht selten dementsprechend „Leere Worte“ und „Lippenbekenntnisse“.

Erst die letzte Bundestagswahl habe dies wieder bestätigt. Vor der Wahl haben alle etablierten Parteivertreter beim LSB ihre Vorstellung zur Förderung des Sports erklärt. Von 500 Millionen bis 1 Milliarde innerhalb der Legislaturperiode war die Sprache, jetzt nach der Wahl ist nicht mehr viel davon übrig geblieben.

Den Vereinen und Verbänden wird durch die Politik immer mehr abverlangt. Schon längst seien viele Vereine und Verbände sowohl personell, materiell als auch finanziell an der Belastungsgrenze angekommen. Wenn der Politik der Sport so wichtig ist und dies in Reden gerne und immer wieder zum Ausdruck bringe, warum tuen Politiker dann leider oft wenig  bis nichts dafür, dass er seine gesellschaftlichen Aufgaben auch erfüllen kann.

Die Politik fährt sehenden Auges das ehrenamtliche Vereinswesen an die Wand und das bei augenscheinlich keiner finanziellen Not bei Bund und Land. Bei den Kommunen sehe dies zum Teil ganz anders aus. Und er warnte: Wenn hier nicht ein generelles Umdenken geschieht, werden wir bald keine Vereine und damit auch keine unbezahlten Sozialarbeiter mehr haben.

„Glaubwürdigkeit entsteht nicht durch Worte, sondern durch Taten!“

Seine Begrüßungsrede endete somit mit einem Appell an die Politiker im Raum: „Setzen Sie sich bitte massiv im Rahmen Ihrer Möglichkeiten für eine bessere finanzielle Ausstattung des Sports ein!"

Hauke Jagau, Regionspräsident, überbrachte als Hausherr die Grüße der Region.

Hauke Jagau beteuerte, es sei kein Lippenbekenntnis, wenn er stellvertretend für alle Kommunen spreche: „Wir wissen, welche Bedeutung der Sport hat. Und wir wissen, welche Bedeutung die Arbeit hat, die Sie leisten und was Sie damit für die Gesellschaft tun.“

Allerdings sei es schwieriger geworden, den Sport sowie oder anderes ehrenamtliches Vereinsengagement pauschal zu unterstützen. Die zunehmende Verrechtlichung und Bürokratisierung im Verwaltungsapparat der vergangenen 22 Jahre führe in der Tat nicht dazu, das die Arbeit, die hochgradig sinnvoll ist, besser erreichbar ist.

Doch es lohne sich, darum zu kämpfen, auch wenn es mühsam ist, „damit Gut's geschieht. Und Gutes geschieht hier! - Ich bin froh über die Partnerschaft, die wechselseitig Unterstützung bringt.“

Sein Fazit:

„Wir sind froh, dass Sie die Arbeit machen und wollen dies auch weiter unterstützen!“

Joachim Brandt, RSB-Vorsitzender

„Vielen Dank für die wirklich gute Zusammenarbeit, und dass wir immer ein offenes Ohr bei Ihnen gefunden und für die Vielzahl an Projekten, die wir mit Ihnen zusammen in den letzten Jahren zusammen realisiert haben. Wie auch aktuell unser FSJ-Programm, für welches Sie das Geld bereits für das nächste Jahr zugesagt haben, vielen Dank!“

Dr. Hendrik Hoppenstedt,

Staatsminister bei der Bundeskanzlerin

 

 

 „Soweit ich das beurteilen kann ist der Sport in Hannover mehr als gut aufgestellt.

Immer bin ich beeindruckt wie leistungsfähig sie sind, aber vor allem wie viel Ehrenamt sich dort engagiert und sich einbringt. Der Sportverein sei die Gelegenheit sich neben Schule und Beruf sich anderen Aufgaben zu stellen und vermittele Werte wie Engagement, Verlässlichkeit, Teamgeist, Fairplay und auch Toleranz. Und dies sei kein Lippenbekenntnis, sondern eine Tatsache.

Kurzum:

„Der organisierte Sport ist das beste Präventionsprogramm gegen alles, was wir in unserer Gesellschaft nicht möchten.“

Aber die Aufgaben bräuchten auch einen verlässlichen Rahmen. Hier nahm er die Politiker vor Ort in die Pflicht:

„Bei der finanziellen Situation, die das Land Niedersachsen hat, kann man erwarten, dass das Land auch etwas tut. Einigt Euch also.“

Er sei froh über den Artikel des LSB, in dem er das Land in die Pflicht nahm und nicht den Bund. Er, der auch für die Bund-Länder-Beziehung zuständig sei und als ehemaliger Bürgermeister auch ein Herz für alles habe, was da gewollt ist, möchte mit der Mär aufhören, dass der Bund im Geld ertrinkt.

„Die Steuermehreinnahmen der letzten Jahre sind in den Ländern und Kommunen angekommen.“

Und zum Bürokratieabbau hätte ich eine Bitte: Dass Sie als RSB mir Dinge mitgeben, die Ihnen unter den Nägeln brennen. Ich kann nicht versprechen, dass ich es abstellen kann, aber ich kann versuchen eine Lösung zu finden, damit es vielleicht ein Stück weit erträglicher wird. Für viele bürokratischen Ideen, die sich die Politik ausdenkt, gibt es leider einen guten Anlass. Es ist die schiere Menge und das Zusammenspiel, was es dann für Sie als Ehrenamtliche so schwierig macht. Dennoch bedanke ich mich recht herzlich für Ihre Tätigkeit!

Vera Wucherpfennig, die Leiterin des Referates Sport im Innenministerium, überbrachte die Grußworte des Innen- und Sportministers Boris Pistorius.

Frau Wucherpfennig machte in ihrer Rede den Delegierten tatsächlich Hoffnung auf mehr Unterstützung. Zum einen habe Niedersachsen das sportfreundlichste Gesetz in der ganzen Bundesrepublik Deutschland, da im Jahr 2012/13 dem Landessportbund 31,5 Millionen an Finanzen festgeschrieben wurden plus zusätzliche Mehreinnahmen.

Über dieses Geld verfüge der Landessportbund und regelt eigenständig mit den Sportbünden und Fachverbänden, wie und an welcher Stelle das Geld ausgegeben werden solle. Durch das Gesetz sei im übrigen Verwaltungsvereinfachung par excellence geregelt worden. Und das sei auch gut so, denn beim organisierten Sport ist das Geld gut angelegt, hier sind die Sportfachkompetenzen vorhanden.

Natürlich habe man darin einen Rahmen vorgegeben, wie z.B. im Sportstättenbau, bei Übungsleitern etc., und über die festgeschriebene Summe, ließe sich natürlich streiten.

Die Landesregierung habe jedoch bereits in ihrer Koalitionsvereinbarung eine Evaluierung des Sportgesetzes vorgesehen.

„Sofern bei dem Evaluationsprozess sich ergebe, dass die Vereine unter anderem im strukturellen Bereich, also im Sportstättenbau mehr Geld nötig sei, dann würde sich dies auch ergeben.“

Zudem wurde vor Kurzem VW eine Strafe in Höhe von 1 Milliarde Euro auferlegt, die das Land Niedersachsen erhalte. Und der Ministerpräsident habe beim Jahresempfang bereits angedeutet, dass ein Teil des Geldes dem organisierten Sport zu gute kommen könnte.

Und damit das geschehe, appellierte Sie an die Delegierten:

„Gehen Sie ins Gespräch mit Ihren Abgeordneten des Landtages. Diese entscheiden am Ende, was mit dem Geld passiere. Sprechen Sie Ihren Landtagsabgeordneten vor Ort an und zeigen Sie ihm, dass der Sport das Geld braucht! Die Landtagsabgeordneten bestimmen am Ende über die Gesetze. Am Ende sitzt sitzen wir jedenfalls alle in einem Boot, um für den Sport vor Ort, aber auch auf Landesebene und Bundesebene das Beste rauszuholen. Es ist natürlich eine monetäre Frage, aber es geht in vielen Dingen auch um Lobbyarbeit. Da sind wir uns glaube ich alle einig, dass vor allem im Sport – und das von mir ist es ernst gemeint, dass das Geld bei Ihnen gut angelegt ist und ich kann jetzt nur appellieren, dass wir weiterhin gut zusammenarbeiten. Deswegen bin ich hier, als Ansprechpartnerin für die Verantwortlichen im Sport und das ist uns im letzten Jahr auch ganz gut in der Sache gelungen.“

Mit dem Regionssportbund habe man einen guten und ganz verlässlichen Gesprächspartner und man freue sich über die weitere Zusammenarbeit.

Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach,

Präsident des LandesSportBund Niedersachsen, kam mit viel Lob.

Am Ende sprach Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, Präsident des LandesSportBundes Niedersachsen ein Grußwort für den Sport und kam mit viel Lob und Anerkennung für den Regionssportbund und seinen scheidenden Vorsitzenden:

Es gebe viele Landessportbundes die sich freuen würden, wenn Sie die Struktur und die äußeren Umstände und die Möglichkeiten des Regionssportbundes Hannover hätten.

„Herzlichen Glückwunsch dazu und gleichzeitig einen herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit, die wir all die Jahre hatten. Wir waren nicht immer gleicher Meinung, sondern hier war ein streitbarer, aber wirklich auch ein kompetenter Gesprächspartner mit dem man sich auseinandersetzen musste. Wenn man ihn überzeugt hatte, konnte man auch erst sicher sein, dass das Ganze auch mehrheitsfähig wird. Wenn Hannover gegen einen ist, da hat man Schwierigkeiten. Das hat man beim letzten Sporttag mit großen Schmerzen erlebt.“

Bezugnehmend auf die Bemerkung Dr. Hoppenstedts und seinen Artikel in der HAZ richtete er das Wort erklärend an die Landesregierung. Es sei nicht unsere Art im Sport draufzuhauen, doch man sah sich im Zugzwang. Sämtliche Gespräche mit Abgeordneten, um die dringend benötigten Mittel dem Sport zu bewilligen, hätten nicht gefruchtet. Ja, man habe Niedersachsen das sportfreundlichste Gesetz. Doch zur Wahrheit gehöre auch, dass man mit der damaligen Landesregierung unter Christian Wulff eine Finanzkürzung hingenommen habe als es dem Land schlechter ging. Und nun baue man gerechterweise darauf, dass man in besseren Zeiten auch wieder eine höhere Förderung erhalte. Von dem VW-Strafgeld habe man bis vor wenigen Tagen nichts gewusst, aber man würde sich glücklich schätzen, wenn ein Teil des Geldes im Organisierten Sport ankäme. Das wäre sicherlich auch im Sinne von VW, einem der größten Sport- und Kulturförderer in Deutschland. Die Evaluierung sähe man hingegen äußerst kritisch. Mit dem letzten Sporttag habe man eine Resolution für den Sport verabschiedet, die aufgrund des höheren Bedarfes eine entsprechende Erhöhung im Gesetz vorsahen. Die beschriebene Evaluation in der Koalitionsvereinbarung fürchte man nicht. Im Gegenteil, man freue sich darauf, weil es die Forderungen der Resolution unterstreichen würde. Allerdings sei überhaupt nicht klar, wie und wann diese Evaluierung durchgeführt werden solle. Das ist wichtige Zeit, die dem Sport verloren gehe.

„Die Erhöhung der Sportförderung wird an eine Bedingung geknüpft, die fünf Jahre alt war. Und dann kommt man mit Evaluation. Damit sind wir einverstanden, die fürchten wir nicht. Nein, wir freuen uns darauf, denn eigentlich müsste dabei herauskommen, wenn die Evaluatoren ein wenig Ahnung von der Sache haben, dass der Sport das Geld richtig verteilt und es dort ankommt, wo es gebraucht wird, es jedoch viel zu wenig ist, gemessen an den Bedürfnissen. Wenn das rauskommt, hoffen wir, dass dann auch die Erhöhung kommt.“

Zum Ende kündigte er noch einmal die nächsten Schritte an: Nach diesem Sporttag würde man noch einmal alle Abgeordneten des Landtages anschreiben und auf die Resolution und den Bedarf aufmerksam machen.

Brandt und Hoppenstedt. Jeder Grußwortredner erhielt als Präsent ein Päckchen Kaffee der Vereinsmarke, Hergestellte von der Hannoverschen Kaffeemanufaktur

Parlamentarischer Teil

Das Tagespräsidium des 23. Sporttages: Jürgen Pigors, Heinz Kistner und Ariane Rother.

Zunächst nahm der Vorstand die Möglichkeit in Anspruch ein Tagespräsidium zu wählen. Der Vorsschlag des Gesamtvorstandes wurde einstimmig angenommen:

Tagespräsident:   
Heinz Kistner Heesseler SV
Beisitzer:  
Ariane Rother TK Berenbostel
Jürgen Pigors TSV Krähenwinkel/Kaltenweide

DOSB Konzept - Umstrukturierung RSB

Florian Kaiser von der Führungsakademie des DOSB stellte das Konzept sowie die ersten Ergebnisse zur Umstrukturierung des RSB vor.

Bericht der Kassenprüfer

Die Kassenprüferobfrau Kirsten Philipp gibt den Kassenprüfungsbericht des Jahres 2016 und 2017 ab und schlägt stellvertretend für die Kassenprüfer vor den Vorstand zu entlasten.

Parlamentarischer Teil

Brandt gibt ein letztes Mal seinen Vorstandsbericht.

Hilke Haeuser lässt den Bericht der Schatzmeisterin folgen.

Es folgt die einstimmige Entlastung des Vorstands. Gleiches gilt auch für die Haushaltspläne der Jahre 2019 und 2020. "Es ist aber auch immer ein bisschen wie Kaffeesatzlesen“, sagte RSB-Schatzmeisterin Haeuser mit einem Lächeln.

Die Delegierten stimmten dem Antrag des Vorstandes zu.

Ulf Meldau und Joachim Brandt freut die breite Zustimmung für die Strukturveränderungen.

Ungewohntes Bild: Beim TOP 14 Wahlen auf dem Sporttag 2018 tritt das alte Vorstandsteam komplett zurück, um die Posten nach der neuen RSB-Struktur neu zu besetzen - kurzzeitig sitzt die RSB-Geschäftsführerin Anna-Janina Niebuhr auf dem Podium alleine

Verabschiedung

Trat als letzter 3. stellv. RSB-Vorsitzender zurück:

Tobias Donner, TuS Wettbergen

Trat als letzte RSB-Schriftwartin zurück:

Nicole Wolf, TSV Kolenfeld

Trat als letzte RSB-Pressewartin zurück:

Welda Schlimme, Tennisverein Berenbostel

Trat als letzter Fachverbandsvertreter zurück:

Werner Bösche, Schützenverein Neuwarmbüchen

Nachfolgende Neuwahlen wurden durchgeführt (Die Wahl erfolgte für die Dauer von zwei bzw. vier Jahren):

Zur Wahl des Vorsitzenden (Sportpolitik) vertretungsberechtigt nach § 26 BGB lautete der Vorschlag des Vorstandes (2 Jahre):

  • Ulf Meldau, Sportverein 06 Lehrte

Für das Amt des Vorstandes (Vereinsentwicklung) vertretungsberechtigt nach § 26 BGB lautete der Vorschlag des Vorstandes (4 Jahre):

  • Dagmar Ernst, VfB Pattensen

Für das Amt des Vorstandes (Finanzen und Verwaltung) lautete der Vorschlag des Vorstandes (2 Jahre):

  • Hilke Haeuser, Reit- und Fahrverein Berkhof

 

Für das Amt des Vorstandes (Sportentwicklung) lautete der Vorschlag des Vorstandes (4 Jahre):

  • Katharina Lika, TSV Groß Munzel

Für das Amt des Vorstandes (Öffentlichkeitsarbeit) lautete der Vorschlag des Vorstandes (2 Jahre):

  • Carsten Elges, Schützenverein Ilten

Für das Amt des Vorstandes (Sportringe) lautete der Vorschlag des Vorstandes (4 Jahre):

  • Michaela Henjes, Schützenverein Langenforth

Ulf Meldau,

Vorsitzender (Sportpolitik)

Dagmar Ernst,

Vorstand (Vereinsentwicklung)

Hilke Haeuser,

Vorstand (Finanzen und Verwaltung)

Katharina Lika,

Vorstand (Sportentwicklung)

Carsten Elges,

Vorstand (Öffentlichkeitsarbeit)

Michaela Henjes,

Vorstand (Sportringe)

„Vielen Dank für den überwältigenden Vertrauensvorschuss auch im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen im Vorstand. Ich möchte betonen, dass ich mich nur als Teil dieses Teams betrachte und mich auf die Zusammenarbeit in diesem Team wirklich freue!“

Ulf Meldau, Vorsitzender (Sportpolitik)

Der Vorstand wird komplettiert durch den Vorstand (Sportjugend), der bereits auf dem 23. Jugendsporttag für vier Jahre ins Amt gewählt wurde:

  • Diana Ringwelsky, SC Langenhagen

Zusammen mit den folgenden, ebenfalls auf dem 23. Jugendsporttag am 1.6.2018 für vier Jahre gewählten Beisitzern, bildet Diana den Jugendausschuss:

  • Jannika Balschun, TuS Vahrenwald
  • Jan Schinke, SG Misburg und SpVg Laatzen
  • Luca Mätschke, SV Lindwedel-Hope
  • Ulrich Benzler, MTV Engelbostel-Schulenburg

Kassenprüfer

Als Kassenprüfer schieden turnusgemäß nach acht Jahren aus (eine Wiederwahl war nicht zulässig):

  • Bernd Lawrenz, MTV Engelbostel-Schulenburg
  • Marian Höfer, 1. FC Germania Egestorf/Langreder
  • Dieter Rahlwes, Radfahrverein Victoria Stemmen

Neuwahlen zum Kassenprüfer

Neu in das Amt des Kassenprüfers bzw. Ersatzkassenprüfers wurden von den Delegierten folgende Vereinsmitglieder gewählt (Wahl erfolgte für vier Jahre und wurde en bloc durchgeführt):             

Kassenprüfer:

  • Gunter Rust, TSV Bokeloh
  • Ulrich Springhorn, Tennisclub Großenheidorn

Ersatzkassenprüfer:

  • Till Reichenbach, Schützenverein Elze (abwesend)

TOP 15 - Neufassung der Finanzordnung (gemäß Synopse S. 30-33, Berichtsheft 2016/17)

Es lagen keine Neufassungsvorschläge für die Finanzordnung vor. Auf Nachfrage von Tagespräsident Heinz Kistner gab es keine weiteren Anmerkungen bzw. Änderungswünsche.

 

TOP 16 - Bestätigung der Jugendordnung (gemäß Synopse S. 113-118) , Berichtsheft 2016/17)

Es gab einen Änderungswunsch vom Jugendsporttag vom 1.6.2018.

 

Für langjährige Vorstandsarbeit überreichte die Ehrennadeln des LandesSportBundes in Bronze, Silber und Gold dessen Präsident  Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach.

Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach übergibt Jörg Bohlen (Fachverband Judo) seine Urkunde.

Katharina Lika bekommt die LSB-Ehrennadel in Silber von Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach übergeben.

Ehrungen auf dem Sporttag 2018

Regionssportbund Hannover  – Gold

Marotzke, Ralf Sportring Sehnde
Bösche, Werner RSB-Fachverbandsvertreter

Landessportbund – Bronze

Bohlen, Jörg Fachverband Judo
Donner, Tobias 3. stellv. RSB-Vorsitzender

Landessportbund – Silber

Lika, Katharina RSB-Sportwartin
Haeuser, Hilke RSB-Schatzmeisterin

Landessportbund – Gold

Wolf, Nicole RSB-Schriftführerin
Musolff, Dirk Vorsitzender der Sportjugend im Regionssportbund

Regionssportbund Hannover - Gold

Marotzke, Ralf

Sportring Sehnde

Bösche, Werner

Fachverbandsvertreter

Landessportbund – Bronze

Bohlen, Jörg

Fachverband Judo

Donner, Tobias

3. stellv. RSB-Vorsitzender

Landessportbund – Silber

Lika, Katharina

RSB-Sportwartin

Haeuser, Hilke

RSB-Schatzmeisterin

Landessportbund – Gold

Wolf, Nicole

RSB-Schriftführerin

Musolff, Dirk

Vorsitzender der Sportjugend im Regionssportbund

Der neue Vorsitzende (Sportpolitik) Ulf Meldau mit den neu durch den Sporttag 2018 ernannten Ehrenmitgliedern:

Joachim Brandt (Ehrenvorsitzender) und Dirk Musolff (Ehrenvorstandsmitglied)

Das Tagespräsidium gibt nach TOP 16 die Versammlungsleitung an den Vorsitzenden (Sportpolitik) des Regionssportbundes Hannover ab.

TOP 17 - Abschluss

Der neue Vorsitzende (Sportpolitik), Ulf Meldau schließt die Versammlung.

„Der Regionssportbund Hannover versteht sich als Dienstleister für seine Vereine. Und wir hoffen,  dass wir entsprechend von Ihnen gefordert werden. Dieser Verband wird durch Ihre Mitgliedsbeiträge getragen. Dann muss es auch Ihr gutes Recht sein, die Hilfen, die geboten werden, in Anspruch zu nehmen. Fordern Sie uns! Für Anregungen und neue Ideen sind wir immer dankbar.

Die Sportringe sieht der Regionssportbund Hannover als echte Untergliederung an. Diese Sportringe wollen wir noch mehr in unserer Arbeit einbinden, da dies die Organisationsform vor Ort ist und wir damit noch näher an unseren Mitgliedsvereinen dran sind. Auch mit den Fachverbänden wollen wir zusammen zukunftsfähige Maßnahmen ergreifen und sie noch mehr in unserer Arbeit mit einbinden,  auch wenn sie nach dem neuen Konzept über den Vorstand Sportentwicklung nur noch indirekt im neuen Vorstand vertreten sein werden. Allerdings liegt dort die sportartspezifische Kompetenz, die wir für unsere Arbeit natürlich dringend benötigen.

Und wir freuen uns natürlich auch auf die Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner dem Stadtsportbund Hannover in der SportRegion. Hier wird schon in einigen Handlungsfeldern sehr zukunftsorientiert zusammengearbeitet. Dies gilt es gemeinsam zusammen auszubauen, damit wir noch mehr an unsere Vereine herantragen können.

Nicht zuletzt freuen wir uns auf die Weiterentwicklung des Sports im Landessportbund Niedersachsen. So wurden gerade in der jüngsten Vergangenheit schon wichtige Gespräch auf Augenhöhe auch dank der Sport bin die insgesamt der Gemeinschaft geführt. Wir fühlen uns als Teil dieses Dachverbandes und werden an der Vereinfachung in der Übungsleiterbezuschussung und auch in der Sportstättenbauförderung weiter aktiv mitarbeiten.

Wenn es so läuft wie in der jüngsten Vergangenheit, dass man die Sportbünde als Mittler zwischen Verein und Dachverband ansieht, dann sind wir da sicherlich schon auf einem richtigen Weg. Sie merken, ich stelle immer wieder die Vereine in den Mittelpunkt. So soll es nach unserer Auffassung auch sein.“

Außerdem machte er die Delegierten noch einmal auf das Jubiläumsjahr 2020 aufmerksam und warb für eine aktive Teilnahme:

„Wir wollen das 75-jährige Bestehen des Regionssportbundes mit unseren Vereinen gebührend feiern und fordern Sie schon heute auf, mit ihren Ideen zu einer sportlichen Veranstaltung im Jahr 2020 zu konfrontieren. Wenn Sie zum Beispiel im Jahr 2020 ein Jubiläum in Ihrem Verein feiern, eine sportliche Veranstaltung planen oder ein Interesse an einer Veranstaltung haben, dann sprechen Sie uns an. - Vielen Dank!“