Wichtige Abgabetermine


News

13.11.2014

Mehr Fun - weniger Alkohol ! Saisonstart 2014/15

Zum ersten Mal beteiligen sich auch zwei Vereine aus der Region Hannover.

Recken übernehmen erneut die Schirmherrschaft.

  Heute Mittag hat die Pressekonferenz für das Alkoholpräventionsprojekt „Mehr Fun – weniger Alkohol“ stattgefunden.

Die Projektverantwortlichen darunter Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter, Benjamin Chatton, Geschäftsführer TSV Hannover-Burgdorf, Günter Blum, Leiter Vertriebsmarketing der Sparkasse Hannover als Vertreter der Sponsoren und Rita Girschikofsky, Präsidentin des Stadtsportbundes Hannover haben bekanntgegeben, dass sie gemeinsam in die Verlängerung gehen und die 6. Saison starten.

In diesem Jahr beteiligen sich erstmals auch Vereine aus der Region an dem Projekt.

Die JSG Wedemark und der Mellendorfer TV  sind heute sogar extra mit einigen Jugendspielern zur Pressekonferenz angereist.

Die Vereinsverantwortlichen sind begeistert von dem Projekt und freuen sich auf die Durchführung der nun bald anstehenden Workshops. Trotz aller Lokalrivalität haben sie sich nämlich dazu entschlossen diese gemeinsam zu absolvieren. „In wichtigen Punkten ziehen wir immer an einem Strang!“ so Martina Bennett vom Mellendorfer TV und André Wedekind von der JSG Wedemark. „Ich habe tatsächlich die wahnsinnige Hoffnung, dass wir in Zukunft den Alkoholkonsum zu Heimspielen eindämmen können“, verrät Martina Bennet, „am Sonntagmorgen um 8 Uhr gehört für mich ganz einfach kein Alkohol ausgeschenkt!“ André Wedekind pflichtet ihr bei und ergänzt: „Der verantwortungsvolle Umgang sollte möglichst frühzeitig verinnerlicht werden. Alkohol ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Das ist nicht leicht für die Kinder. Die Erwachsenen bei Stadionbesuchen zu beobachten macht es da leider nicht einfacher.“

Auf dem Bild zu erkennen sind:

1. Reihe: Julian Meyerrose (JSG Wedemark), Rita Girschikofsky (Präsidentin des Stadtsportbundes), Jörn Braune-Frehse (JSG Wedemark), Bjarne Düerkop (JSG Wedemark) & Philipp Hein (JSG Wedemark).

2. Reihe:   Thomas Walter (Jugend- und Sozialdezernent der Stadt Hannover), Colin Bennett und Martina Bennett (beide Mellendorfer TV) sowie  Benjamin Chatton (Geschäftsführer TSV Hannover-Burgdorf).

3. Reihe: Günter Blum (Leiter Vertriebsmarketing der Sparkasse Hannover), André Wedekind (JSG Wedemark) und Marina Schulz (Team Jugendarbeit Region Hannover).

Wir wünschen den Beteiligten viel Spaß bei den Workshops!

Mehr Infos findet Ihr hier.

13.11.2014

Sport mit Courage – gegen Rechtsextremismus!

Stadt- und Regionssportbund Hannover ziehen in Veranstaltung klar Position gegen rechtsextreme Tendenzen im Sport.

Fast zeitgleich mit der Information, dass das Verbot der Hooligan-Demonstration gegen Salafisten vom Verwaltungsgericht Hannover unter Auflagen aufgehoben sei, fand im Haus der Region Hannover die gegen Rechtsextremismus im Sport gerichtete Veranstaltung von Regions- und Stadtsportbund Hannover statt.

Organisationen des rechtsextremen Spektrums versuchen seit geraumer Zeit mit unterschiedlichen Strategien, die Attraktivität des Sports für ihre Zwecke zu nutzen und zu missbrauchen. Der organisierte Sport sieht sich daher verpflichtet klar Position gegen entsprechende Tendenzen zu beziehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Das vom Landessportbund Niedersachsen entwickelte und vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport sowie der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung geförderte Informations-, Aufklärungs- und damit Präventionsprojekt „Sport mit Courage – gegen Rechtsextremismus“ soll die Akteure der Sportorganisation nachhaltig in die Lage versetzen, Einflussnahmen durch Rechtsextremisten zu erkennen und Entwicklungen mit rassistischem, fremdenfeindlichem oder antisemitischen Hintergrund vor Ort einzuschätzen.

So stellte Gerd Bücker, Mitarbeiter im Landespräventionsrat, Arbeitsbereich „Prävention gegen Rechtsextremismus“, und Leiter der Arbeitsgruppe „Sport mit Courage“ der Deutschen Sportjugend anschaulich die aktuelle Situation rechtsextremer Strömungen in Niedersachsen vor. Rund 1.700 Personen seien in Niedersachsen als der Szene zugehörig identifiziert. Stärkste rechtsextreme Strukturen seien laut Bücker vor allem in der Lüneburger Heide zu finden. Als beispielhaft hob er die Aktionen von Organisationen hervor, die sich eindeutig gegen Rechtsextremismus richteten und auch der Prävention dienten.

„Der Rechtsextreme lässt sich gesellschaftlich heute nicht mehr nach einem klaren Raster indentifizieren“, führte Frank Ziemann von Verfassungsschutzabteilung im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport aus. „Äußere Merkmale und Habitus dienten lediglich als Indiz, erst Gespräche und genaue Analyse von Inhalten – auch im Internet und in der Musik - gäben eventuell Aufschluss über die Gesinnung.“ Seit 2003 sei zudem ein Wandel im Rechtsextremismus hin zu einem neuen Lifestyle erkennbar.

Die von Madlen Preuß von der Uni Bielefeld vorgestellte Studie zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit belegt nicht das öffentlich propagierte Bild des typischen Vertreters von Diskriminierung und Ausgrenzung, der eher männlich, arbeitslos und gewaltbereit daher kommt. So seien Frauen in ihrer Ideologie der Ungleichwertigkeit mit den Männern grundsätzlich gleich auf, Ältere über 49 Jahre neigten eher zu Diskriminierung als Jüngere und je höher der Bildungsstand desto geringer die Ausprägung von Ausgrenzung bestimmter Gruppen. Interessant sei laut Preuß auch, dass die Selbsteinschätzung der Befragten von den Ergebnissen der Studie stark abweicht und diese sich grundsätzlich als tolerant sähen.

Das Resümee des Abends für Sportvereine lautet wachsam sein, erste Anzeichen von rechtsextremem Gedankengut erkennen, ohne Vorverurteilung zu treffen und eine klare demokratische Haltung nach außen tragen.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung inklusive Programmübersicht unter: http://rsbhannover.de/Sport mit Courage

Unterstützung bei Fragen zum Thema:
Landessportbund Niedersachsen
Abteilung Grundsatzfragen
Patrick Neumann
Tel.: 0511 1268 107
Email: pneumann@lsb-niedersachsen.de

Landespräventionsrat
„Prävention gegen Rechtsextremismus“
Gerd Bücker
Tel.: 0511 120 5259

08.11.2014

Sportstätten

Am 8.11. machte sich wieder der Ausschuss für Zuschussangelegenheiten auf Tour durch die Region Hannover, um bezuschusste Baumaßnahmen aus dem Baujahr 2014 in Augenschein zu nehmen.

Folgenden Vereinen und Maßnahmen wurde in diesem Rahmen von den Ausschussmitglieder Hilke Haeuser, Joachim Brandt, Nicole Wolf, Detlef Koch, Jürgen Pigors, Dr. Uwe Sparboom und Anna-Janina Niebuhr ein Besuch abgestattet:

  • 1. FC Germania Egestorf/Langreder - Umfangreiche Sanierungen des Sportheims Langreder
  • SV Germania Helstorf - Energetische Sanierungen
  • Reit-, Fahr- und Voltigierverein Hubertus Langenhagen e. V. - neuer Reithallenboden
  • Schützenverein Ilten - Umgestaltung der Schießstände
  • MTV Ilten - Multiplexer Mehrzweck- und Trainingsplatz sowie ein Mehrzweck- und Koordinationsbereich mit integriertem Kleinspielfeld. Mehr Informationen finden sich demnächst in der Sport-Info 14/4.

Hintergrund:

Der Landessportbund Niedersachsen unterstützte in diesem Jahr mit einer Gesamtfördersumme von 362.800,00 € die Sportvereine der Region Hannover bezüglich vorhandener Maßnahmen zur Bestandssicherung und –entwicklung ihrer Sportstätten.

Der Regionssportbund Hannover verteilte in diesem Rahmen die vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport dem Landessportbund Niedersachsen zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel an Vereine, die eine entsprechende Förderung beantragt haben.

Insgesamt konnten 21 Anträge für das Baujahr 2014, die beim Regionssportbund Hannover eingegangen sind, gefördert werden.

03.11.2014

Inselabenteuer 2014

19 junge Niedersachsen haben in der letzten Woche ihre ersten Herbstferientage gemeinsam auf Norderney verbracht und dort erfolgreich die Juleica-Ausbildung absolviert.

Quer durchs Land mit Bahn und Fähre fuhren die Jugendlichen (14 aus der Region Hannover und 5 aus Celle, Aurich, und Bad Sachsa) auf die Nordseeinsel Norderney und wurden mit abenteuerlichen Tagen belohnt. Sie alle erwartete Sonne und Strand, Spaß und gute Laune.

Jedoch war der Strand nicht Aufenthaltsort Nummer 1. Engagiert und wissensdurstig verbrachten die 19 mit ihren Dozenten vom Regionssportbund Hannover nicht selten bis nach 21 Uhr im Seminarraum des Märkischen Kreis-Gebäudes ihre Freizeit, welches zudem die Schlafräume für sie bereithielt. So wurde das Gebäude wahrhaftig zur neuen Kurzzeitheimat der letzten Woche, die gespickt war mit viel theoretischem Inhalt zwar, aber auch mit vielen kleinen praxisnahen Spielen für zwischendurch, um den Kopf abzukühlen.

Zur Vertiefung komplexerer, weil aufwändigerer Inhalte und deren praktischen Umsetzung folgte dann am vierten Tag die Einteilung in Projektgruppen, die sich an der Organisation und Umsetzung von Aktionen üben konnten wie z.B. eine Halloween-Party, ein Tischtennisturnier oder einen Ausflug zum Leuchtturm für die Gesamtgruppe.

Am Samstag ging es dann wieder zurück in die Heimat mit vielen prägenden Erlebnissen, Erfahrungen und neuen Freundschaften.

Weitere Inhalte des Seminars waren:

  • wie Sommer-/Winter-Freizeiten organisiert werden und worauf man als JugendleiterIn besonders achten sollte
  • wie man die Regeln von Aufsichtspflicht und Haftung anwendet
  • welche Wünsche und Sorgen Jugendliche haben
  • wie die Ziele der Jugendarbeit aussehen
  • wie Spiele am Strand, in der Turnhalle oder am Abend, bei Olympiaden oder kurz: interessante Angebote für Kinder und Jugendliche gestaltet werden können,
  • wie man als JugendleiterIn Gruppen leitet
  • wie man als JugendleiterIn seine/ihre Interessen im Verein oder Verband vertritt
  • wie man Sucht- und Gewaltsituationen präventiv begegnet

Wir freuen uns über das Engagement der jungen Sportlerinnen und Sportler und wünschen Ihnen viel Spaß in ihren Vereinen!

Im nächsten Jahr geht's bereits übrigens bereits in den Osterferien zurück auf die Insel:

RSB-Juleica-Ausbildung 28.3. - 4.4.2015 (Norderney).

 

Hinweis:

Die Durchführung wird durch die Förderung aus Mitteln der Finanzhilfe des Landes Niedersachsen realisiert.

Gefördert durch:
Niedersachsen

 

Teilnehmer-Gebühr: 150,00 Euro plus 30,00 Euro Fahrkosten (inkl. Übernachtung und Vollverpflegung auf Norderney sowie Hin- und Rückreise).

Der Lehrgang sowie der Nachweis eines Erste-Hilfe-Scheins (nicht älter als 3 Jahre) sind Voraussetzung für die Beantragung der Jugendleitercard (Juleica).

Ein Erste-Hilfe-Kurs wird ebenfalls vom Regionssportbund Hannover angeboten. Für alle, die noch keinen Erste-Hilfe-Schein mit 16 Lerneinheiten haben, bietet der Regionssportbund (RSB) im November den Erwerb zum Preis von 15,00 Euro inklusive Mittagessen an:

Erst-Hilfe-Kurs (16LE): 28.-29.11.2014 (Langenhagen)

Hier geht's zur Anmeldung.

 

Sonstiges:

Teilnahme-Voraussetzung ist ein Mindestalter von 16 Jahren und die Mitgliedschaft in einem niedersächsischen Sportverein. Nichtvereinsmitglieder können auf Anfrage zu einem erhöhten Teilnahme-Beitrag teilnehmen.

Weitere Auskünfte ab 19:00 Uhr:

Tobias Donner

Telefon: (0511) 37 39 42 69
Mobil:     0170 335 53 50

Mehr Infos zur Juleica unter: www.juleica.de

 

08.10.2014

Der große Stern leuchtet nun in der Wedemark!

Projekt "Get unified" des Reit- und Voltigierclubs Wedemark im Turn-Club Bissendorf gewinnt!

2. Platz: Handicap Kickers Hannover

3. Platz: Sportgemeinschaft Letter von 1905

Impressionen zur Veranstaltung gibt's in unserer Fotogalerie: Sterne des Sports Hannover 2014

Mit Spannung erwarteten Sportler, Trainer und die Repräsentanten der sechs nominierten Vereine in der Börse Hannover die Siegerehrung. Der Große Stern in Bronze geht bei der elften Ausgabe der Veranstaltung, die die Hannoversche Volksbank zusammen mit dem Regions- und Stadtsportbund ausgeschrieben hatte, an den Reit- und Voltigierclub Wedemark im Turn-Club Bissendorf e.V.

Mit ihrem Projekt "Get unified" überzeugte die Voltigiertruppe  aus der Wedemark die Jury aus Vertretern von Regions- und Stadtsportbund, Medien, Volksbank sowie dem Schirmherrn, Lars Lehnhoff, Flügelflitzer der TSV Hannover-Burgdorf. Damit verbunden sind ein Scheck über 1.500,- € und die Teilnahme am Landesentscheid um den Großen "Stern des Sports" in Silber.

Der RVC Wedemark Turn-Club Bissendorf e.V. trainiert seit vielen Jahren Schüler mit und ohne Behinderung im Voltigieren. Insbesondere die behinderten Schüler waren auf nationaler Ebene sehr erfolgreich und suchten eine neue Herausforderung. Unter dem Titel "Get unified" formierte sich ein hochmotiviertes Team aus jungen Sportlern mit und ohne Behinderung, welches ausgesprochen erfolgreich bei Wettkämpfen für Nichtbehinderte antritt. Sozusagen: Inklusion par excellence!

Der zweite Preis - ein "Kleiner Stern in Bronze" (1.000,- €) - geht an die Handicap Kickers Hannover e.V. für die Maßnahme "Wir trauen uns - 2 Vereine - 1 Vision". Was machen mit fußballverrückten Kindern, die eine Behinderung haben? Die Kooperation des in Ronnenberg ansässigen Vereins mit dem FC Bennigsen gibt eine Antwort. In Zusammenarbeit mit Medizinern, Physiotherapeuten und Pädagogen wurde ein Trainingsprogramm für das gemeinschaftliche Fußballspielen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung erarbeitet. Weitere Kooperationen sind geplant.

Den dritten Preis - ebenfalls ein "Kleiner Stern in Bronze" (500,- €) - belegt die Sportgemeinschaft Letter von 1905 e.V. mit dem Projekt "Ehrenkodex". Die Kinder und Jugendlichen im Verein sollen ohne Gewalt und Diskriminierung aufwachsen. Hierzu wurde ein verpflichtender Ehrenkodex inklusive Leitfaden für Trainer und Betreuer erarbeitet und im Verein etabliert.

Einen Verlierer gab es am Abend nicht, denn auch die weiteren nominierten Vereine, die ihre Projekte dem Publikum vorstellten, erhielten von der Hannoverschen Volksbank eine Antrittsprämie von jeweils 100,- €.

Die weiteren nominierten Vereine:

  • Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V.
  • Turn-Clubb zu Hannover e.V.
  • VfL Uetze e.V.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Vereine zu ihren großartigen Projekten!